Planungen für ein Papua Becken

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Planungen für ein Papua Becken

      Hallo,

      wir (Sohnemann+ex Aquarianer) planen ein Papuabecken und versuchen gerade diverse Wissenslücken zu füllen.
      Es geht uns prinzipiell um den Aufbau eines schönen und für die zukünftigen Bewohner passenden Aquariums.
      Die allgemeinen Rahmenbedingen sind:
      - Wasserwerte gemäß Wasserversorger "Fernwasserversorgung Franken"
      ph-Wert 7,30
      Leitfähgikeit bei 25° C 962 µS/cm
      Calcium (Ca2+)128 mg/l
      Magnesium (Mg2+)32,0 mg/l

      Gesamthärteca. 25° dH

      Natrium (Na+)29,8 mg/l

      Kalium (K+)3,1 mg/l

      Eisen (Fe)< 0,01 mg/l

      Nitrat (NO3-)22,8 mg/l

      Chlorid (Cl-)62,1 mg/l

      Sulfat (SO42-)158 mg/l

      Fluorid (F-)0,20 mg/l

      Aufgrund der Wasserhärte hat unser Vermieter eine Enthärtungsanlage auf Salzbasis laufen. Wie die Werte aus unseren Wasserhahn sind, kann ich aktuell noch nicht sagen. Da muß ich noch einen Test kaufen.

      - das AQ wird die Maße 100x40x40 haben

      - an Pflanzen sollen rein: Vallisneria, Anubia, Hornkraut, Teichlebermoos, Tigerlotus und mal sehen was die nächste AQ Börse alles bietet.... + heimisches Herbstlaub. Gedüngt werden soll nicht, an den Tigerlotus machen wir ein paar Tonkugeln(?). Wobei das die Zeit zeigen muß, ich sehe da vor allem langfristig ein Eisenproblem, wenn so wenig aus der Leitung kommt. Eventuell kann der Boden da aber genug liefern.

      - als Bodengrund soll eine ca. 5 cm mächtige Basaltkiesschicht mit der Körnung 2-5mm rein - der ist schön dunkel und härtet nicht weiter auf - hat jemand Erfahrungen wie Pflanzen sich damit machen?
      - an Besatz zum aufräumen soll rein: Zwerggarnelen und Schnecken (Radix balthica oder Posthornschnecken - da fehlt mir die Erfahrung, welche sich weniger stark vermehrt und keine Pflanzen angeht, ich tendiere zur Radix)
      - das ganze dann mit einen Innenfilter von Juwel mit diversen Kunststoffmatten betrieben
      - aus dem Wald haben wir eine schönes Stück Holz, das wässert jetzt seit Juli, dazu kommen noch ein paar eiszeitliche Ostseekiesel.

      Als Futter stehen zur warmen Jahreszeit Mückenlarven und vereinzelt auch Tubifex - k.A. wie die in unsere Regentonne gekommen sind - zur Verfügung. Im Winter wird es dann wohl auf gefrostetets und/oder Flockenfutter hinauslaufen.
      Beheizt werden soll das Becken nicht, es wird also zwischen 19-26° C pendeln.

      Um die wohl leider vorliegende hohe gH/kH abzumildern wollen wir / ich erstmal nichts unternehmen. Sollte sich kein Fischbesatz für das Wasser finden lassen, kann man über eine Mischung mit Regenwasser immer noch nachdenken. Erlenzapfen zur Färbung stehen zur Verfügung.

      Als Beleuchtungszeit werden 12 h täglich angestrebt, mal sehen ob das AQ mit techn. Spielereien a la Sonnenaufgang ausgerüstet wird.

      Und jetzt bitte ich um Meinungen und Tipps, vor allem auch eine Empfehlung hinsichtlich möglicher Regenbogenfischarten (von denen der ex-Aquarianer auch keine Ahnung hat).

      mfg

      Frederik und Dennis
    • Guten Morgen und herzlich willkommen im Forum,

      jetzt hätte ich beinahe gesagt: Du hast Dir zu viel Mühe gemacht mit dem Schreiben :) Aber es ist ja toll zu sehen, wie akribisch Du das vorbereitest!

      Wenns um die Wahl der Regenbogenfische geht: Ehrlich gesagt sind die meisten ziemlich anpassungsfähig an die Wasserhärte, Du musst ja nicht gerade die wenigen Arten aussuchen, die wirklich aus saurem und sehr weichem Wasser kommen. Klar gibt es auch einige Arten, die in hartem Wasser leben, wie M. kamaka, aber ich würde mal sagen, spätestens nach dem Einsatz der Enthärtungsanlage sollten die meisten Regenbogenfische kein Problem haben.