Sozialverhalten von Melanotaenia trifasciata, Unterdrückung in der Gruppe?

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    • Sozialverhalten von Melanotaenia trifasciata, Unterdrückung in der Gruppe?

      Hallo,

      ich hab mich schon kurz unter „Mitgliedervorstellung“ vorgestellt und falle einfach mit folgenden Fragen ins Haus, wenn ich darf, danke

      Sozialverhalten Melanotaenia trifasciata:

      Eingelesen hab ich mich im Netz und auch hier, die Frage des Sozialverhaltens ergab sich aus einem Beitrag, hier gelesen. Da wurden M. trifasciata in etwa so beschrieben „Alpha zeigt Farbe, andere Männchen nicht, Alpha im Freien, die Anderen zurückgezogen im Gebüsch…“ (so hab ich das zumindest in Erinnerung). Ich hol hier kurz aus, seit 2005 hab ich 5 Ya.Caudipunctata (Schmerlen aus der „Modesta“ Gruppe) in meinem System (Verbundene Becken). Deren Ruppigkeit hab ich jetzt nach 15 Jahren satt und sie werden bald in ein eigenes Becken umziehen – ohne „Zutritt“ zu anderen Becken. 3 von den 5 sind so ruppig, dass die anderen der Gruppe sehr eingeschüchtert sind und ich bin mir sicher, lieber ohne ihre Artgenossen auskommen würden. Die rücksichtslose Futter Rempelei kann ich durch mehrere Futter plätze minimieren, machen aber die Prachtschmerlen zB nicht so grob. So etwas möchte ich auf keinen Fall wieder haben, wie hoch ist das Risiko, dass M. trifasciata ruppig werden und es in der Gruppe zu Unterdrückung kommt? Im Netz werden sie als weitestgehend friedlich beschrieben.

      Bei einem Münchner Händler steht eine schöne Gruppe „running river“ (aus meiner Sicht). Die beobachte ich nun schon so lange, so lange, dass sie nun leider zu groß zum Eingewöhnen mit Pm. gertrudae geworden sind. Die Pm. gertrudae sind bereits im 1,8m Becken am Umherwuseln - sehr schön zuzusehen :)

      Diese Gruppe, beim Münchner Händler, zeigt nun bei etwa 80% der mittel-großen die schönen Farben, zu denen sie sich vor ca. 2 Wochen entwickelt haben. Der größte zeigte sich jedoch an diesem Tag unscheinbar gefärbt. Der Trupp von etwa 17 Tieren ergab stets einen sehr harmonischen Eindruck und gegenüber mir auch „kontaktfreudig“ und interessiert (ist für mich wichtig, da ich ja schon genug scheue sich in Höhlen und Schläuchen verkriechende-Schmerlen habe, meine Garras und Pm furcatus kommen zu mir, wenn ich sie „rufe“, so möchte ich das …).

      Nun weiß ich aber, sobald viel Platz zur Verfügung steht, kann sich so etwas schnell ändern und Rangordnungen werden erkämpft, wie groß ist die Gefahr, dass sich das so unharmonisch bei M. trifasciata ergibt?

      Meine zweite Frage wäre, wie hoch ist die Gefahr von Nachwuchs bei M. trifasciata? Das Becken (gut bepflanzt) ermöglicht das bestimmt. Wenn es Junge gibt, werden einige durchkommen, ist bei Pm. luminatus passiert (1,5m Becken) wollte ich eigentlich nicht, sind aber noch ganz klein, einer hat einen Knick im Rückgrad – da geht’s schon los, der sollte eigentlich raus (trotz Männchen u Weibchen von je unterschiedlichem Züchter). Ich wünsche mir einen konstanten Besatz, ich hab so schon Arbeit genug mit meinen flossen-Freunden. Ich weiß, diese Frage ist kaum zu beantworten… Pflanzen kann ich ausdünnen.

      Wenn meine ruppigen Schmerlen ihr eigenes Becken belkommen, zumindest 3 davon, dann könnte ich die bereits großen „running river“ aus München dazu setzen, für das 1,8m Becken werde ich jedoch ein Gesuch für etwa 4-5 cm große M. trifasciata im Marktplatz aufgeben und bitte um Unterstützung beim Finden eines Züchters. Ich würde auch in die Oberpfalz fahren.

      Herzlichen Dank.

      Besten Gruß

      Wolfram

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