P : L : K : B ?

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    • P : L : K : B ?

      Hallo Leute,

      ich habe gierig den Beitrag von Gunnar im aktuellen Regenbogenfisch (an alle nicht IRGler: Das ist unsere Vereinszeitschrift mit vielen interessanten Berichten über unsere Lieblinge. Bezug über die IRG,oder am besten gleich Mitglied werden) gelesen.
      Da ich gerade Probleme mit dem Aufwuchs einiger Jungfische habe und ich der Meinung bin, die müssten schneller wachsen war das natürlich mein Thema.
      Nach dem tipp einiger Kollegen, das die auch ähnliche Probleme mit dem von mir verwendeten Futter haben, suche ich jetzt nach einem Alternativfutter.
      Jetzt wollte ich, wie ich es in dem Bericht gelesen habe, die Zusammensetzung optimieren und die optimalen Anteile an Proteinen, Lipiden Kohlenhydraten und Balaststoffen (P:L:K:B) zusammenmischen.
      Leider habe ich bei den Herstellern die Angaben nicht gefunden. Insbesondere die Werte für Kohlanhydrate und Balaststoffe waren nicht zu finden.
      Wie komme ich an die gewünschten Werte? Wie macht ihr das? Und was füttert ihr so an Trockenfuttersorten/ Mischungen?
      Natürlich bekommen meine Fische sehr viel Frost- und Lebendfutter, aber nur das geht ja auch nicht.

      Gruß Carsten

      The post was edited 2 times, last by Retti ().

    • Hallo Carsten,

      warum rufst Du nicht einfach den Gunnar Loibl an ?

      Das wäre doch der kürzeste Weg, um an die gewünschen Informationen zu kommen.

      Seine Telefonnummer ist in der IRG - Mitgliederliste 2011
    • Eine Ergänzung zu meinem Beitrag im Regenbogenfisch

      Hallo Carsten, freut mich, dass Dir mein Beitrag im Regenbogenfisch gefallen hat...wenigstens einer hat sich offenbar durch den langen Artikel gequält :P

      Eine kleine Ergänzung dazu: Der Beitrag mit den Gedanken zum optimalen Verhältnis von Protein, Lipiden, Kohlenhydraten und Ballaststoffen hat sich in erster Linie auf ausgewachsene Fische bezogen. Jungfische können sicher einen höheren Anteil an Proteinen und Lipiden bekommen, sie sollen ja wachsen und brauchen entsprechend mehr Energie. Allerdings ist meiner Erfahrung nach bei den Jungen vieler Regenbogenfischarten gar nicht die Zusammensetzung, sondern die Größe des Futters das Problem !

      Zu Deiner Frage: Wo findet man die Nährwertangaben ? Bei Lebensmitteln für den menschlichen Bedarf (aus denen ich ja mein Fischfutter herstelle) findet man sie auf der Packung; bei Fischfutter für den Hobbybereich sind die Werte leider (anders als bei kommerziellem Tierfutter in der Landwirtschaft / Speisefischzucht) in den seltensten Fällen angegeben.

      Wichtig: Oftmals sind Werte für "Rohfaser, Rohfett und Rohprotein" angegeben, das ist nicht zu verwechslen mit den Begriffen Ballaststoffen, Fett (Lipide) und Eiweiß (Protein)" !! Im Zweifelsfall kann man ja den Hersteller fragen, allerdings bezweifle ich aus Erfahrung, dass man die Werte so ohne weiteres bekommen wird !

      The post was edited 1 time, last by gunnar.loibl ().

    • Moin Gunnar,

      ich habe mich auch durchgequält ;)

      Wenn ich ab und an etwas für meine relativ wenigen Fische mixe, nehme ich übrigens leere Tof**fee Verpackungen zum portionierten Einfrieren, da kann man die einzelnen Portionen leicht rausdrücken, den Rest wieder ins Gefrierfach legen. Die Teile kann man auch mehrmals verwenden.

      Weiterer Vorteil: Der Rest der Familie wird ins Hobby mit einbezogen, denn die Orginalverpackungen müssen ja zunächst geleert werden... :D

      Bei Wikipedia gibt es einen Artikel zu den Begriffen in Futtermitteln --> Futteranalytik.
      Grüße,
      Dirk
    • Hallo Gunnar

      Auch ich habe mich da "Durchgequält" und fand es interessant das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
      Zum Thema Jungfische muß ich dir zustimmen. Junge Glossolepis benötigen eine viel kleinere Futtergröße als die meisten Melanotaenia-Arten. Chilatherina hingegen sind keine "Standfische" wie Glossolepis und finden die passende Futtergröße durch suchen. Glossolepis maculosus verhungern ehr als auf Nahrungssuche die Deckung zu verlassen. Siehe da auch meinen Artikel. Es ist sicher nicht die eleganteste Lösung, aber für mich, der täglich 12 Stunden abwesend ist, die praktischste.
      Früher habe ich auch solch Experimente mit Lebensmitteln gemacht. Meist mit Garnelen, Spinat, Karotte, Kartoffel und Paprika auf Stein gebacken. Das haben dann meine Tanganikas und die Geophagus als Aufwuchsfutter bekommen. War gleichzeitig eine Beschäftigungstherapie :D . Bei Fisch war ich mir immer nicht sicher, die sollten ja ihre Jungen großziehen und nicht fressen :whistling: An Muscheln hatte ich gar nicht gedacht.
      Werd wohl mal wieder soetwas ausprobieren. Vieleicht sogar als Aufwuchs.

      Gruß Micha
      Grüße vom Regenbogen
      Rainbow´s World
    • Hallo,

      ne kleine Frage noch zwischendurch, hoffe die ist nicht zu blöde^^:

      Werft ihr dann die gefrorenen Stücke einfach so ins Becken oder muss das vorher etwas auftauen? Logisch wäre für mich gefroren, damits sacht "rieseln" kann und es aufgefressen wird bevor es am Grund ankommt....
      LG
      Daniel
    • Gefroren oder nicht ?

      Hoppla, scheint ja recht interessant zu sein, vielen Dank für die vielen Rückmeldungen auf meinen Beitrag.

      Zur Frage "gefrostet oder aufgetaut verfüttern ?" hier meine Meinung: Wenn ich reine Mückenlarven oder Artemia verfüttere, dann gebe ich sie gefrostet in das Becken. Sie haben einen sehr hohen Wassergehalt und verderben deshalb rasch beim Tauen, also besser direkt ins Becken, zumal die Würfel dann noch schwimmen. Noch ein Hinweis: Fische können sich nicht den Magen verkühlen, wie man öfter lesen kann !

      Bei meinem Futter ist beides möglich, denn es enthält ja kaum Wasser, In der Regel mache ich es so, dass ich eine größere Menge aus dem Gefrierschrank nehme, die erste Ration gefroren verfüttere und den Rest dann in den Kühlschrank gebe. Dort hält sich das Futter auch problemlos einen Tag, und jeder der da Bedenken hat: Ihr bewahrt ja auch euer Essen mal nen Tag im Kühlschrank auf, ohne dass ihr gleich anschließend zum Arzt müsst! Oder kauft ihr Muscheln, Fisch und Garnelen direkt vom Kutter? Eben!
    • gunnar.loibl wrote:

      Oder kauft ihr Muscheln, Fisch und Garnelen direkt vom Kutter?

      Wenn es nicht soweit weg wäre: Ja! Schmeckt einfach besser als das was hier so ankommt.
      Bei mir kommt auch alles gefroren ins Aquarium. Vor allem bei Artemia bleibt ja sonst nichts mehr über. Den Fischen hat das noch nie geschadet.
      Gibt es noch andere Fischsorten die dafür geeignet sind?
      Grüße vom Regenbogen
      Rainbow´s World
    • Bei gekauftem Frostfutter bin ich eher vorsichtig, da taue ich lieber auf und spüle im Artemiasieb durch. Wer weiss was in der Brühe alles drin ist...? Aber vielleicht ist die Sorge ja unbegründet.
      Grüße,
      Dirk
    • Hallo,

      Bei gekauftem Frostfutter bin ich eher vorsichtig, da taue ich lieber auf und spüle im Artemiasieb durch. Wer weiss was in der Brühe alles drin ist...?

      Genau so ist es. Bei Frostfutter aus dem Handel gibt es alle Qualitätsstufen, von Premium bis "bringt beim verfüttern deine Fische um". Um sicher zu gehen sollte man es wie Dirk machen. Bei selbst eingefrorenem Futter taue ich auch nicht auf, ich weis ja was und vor allem wie ich es eingefroren habe. Eine Ausnahme mache ich allerdings. Das Frostfutter von Ronny (Artemiafarm) kann man so verfüttern wie selbstgemachtes. Die Qualität ist herausragend. :thumbsup:
      Gruß Holger
    • Hallo zusammen,

      Nun habe ich 4 Wochen das Futter getestet und muss leider meine Enttäuschung kundtun. Als Wels oder Garnelenfutter (plus Schnecken) ist es Top, aber für Regenbogenfische, muss ich dem Futter eine Absage erteilen.
      Leider reagieren die Gesetze der Schwerkraft doch allzu leicht und es sinkt innerhalb von 5 Sekunden ab und dann ist es für meine RBF total uninteressant. Vielleicht ist zu wenig Wasser dran, dass es im gefrorenen Zustand etwas mehr Auftrieb hätte. Geknabbert wird ja kurz, aber wenns unten liegt haben nur noch die Welse Spaß^^.....

      Wie löst ihr das Problem mit dem schnellen Absinken. Und suchen eure RBF wirklich am Boden nach dem Futter?
      LG
      Daniel
    • Big Daddy wrote:

      Und suchen eure RBF wirklich am Boden nach dem Futter?


      Also meine Regenbogen fressen alles was sie kriegen können, egal ob an der Wasseroberfläche, im Absinken oder schon auf dem Grund! Meine Welse hatten seinerzeit keine Chance an ihre Futtertabletten heranzukommen. (Weshalb es auch keine Futtertabletten mehr bei mir gibt!)

      Gruß, Marco
    • Hallo Marco,

      ich halte praecox, pseudoincisus und 2 Blauaugenarten (plus noch ein paar nicht RBFs). Diese gehen sehr selten in Bodennähe auf Futtersuche. Liegt vielleicht auch daran das ich stark bepflanzte Becken habe und sie im Dschungel nicht gleich alles sehen ;).....

      Aber auch in Aufzucht und Zuchtbecken ohne Bodengrund wurde nur kurz dran geknabbert und dann haben sich die Schnecken drüber hergemacht. Ich werde es auf jeden in 2 Becken weiterverfüttern, da ich dort Welse und Garnelen schwimmen habe....die freuen sich aufjeden Fall darüber^^
      LG
      Daniel
    • Hallo Daniel,

      also meine inornatas und allenis sind fast den ganzen Tag auf der gesamten Höhe des Beckens unterwegs. An Fastentagen lutschen sie an Algen in jeder Höhe, wenn MüLa in der Crypto landen, gehen sie drunter und drüber um an ihr Futter zu kommen. Sämtliche Bodenfische müssen schon hart um ihr Futter kämpfen... (Außer wenn es Zucchini gibt, dann haben zumindest die L144 Ruhe bei der Nahrungsaufnahme ;) )

      Gruß, Marco
    • Hallo,
      ich habe leider mir roten Mülas schlechte Erfahrungen gemacht.
      Nach verfüttern der Roten habe ich innerhalb von drei Tagen meinen gesammten Bestand verloren.
      Sie hatten sich durch die Mülas eine bakterielle Infektion eingefangen.
      Seitdem gibt es keine roten mehr.
      Gruß Daniel
    • Sicher haben einige Leute Probleme mit roten Mülas, es kommt aber immer auf die Quelle an. Ich verwende gezüchtete deutsche Ware und hatte damit noch nie Probleme, allerdings gibt es einige Fischarten die den roten Farbstoff (hämoglobin) nicht vertragen. Bei den Regenbogenfischen bekommen vor allem die Glossolepis-Arten Probleme mit dem Verdaungstrakt. Eine alternative stellen dazu aber weiße und schwarze Mülas dar, die ebenfalls gern gefressen werden. Nur die allseits beliebten Panzerwels benötigen hin und wieder mal das rote Futter.
      Grüße vom Regenbogen
      Rainbow´s World